Der Begriff „RAM“ taucht immer wieder im Bezug auf die Hardware eines Computers auf. In diesem Beitrag wird die Erklärung hinter dem Begriff erläutert und erklärt.
Einfach erklärt: Was ist RAM?
Die Abkürzung RAM steht für „Random-Access Memory“ und ist auf deutsch besser bekannt als Arbeitsspeicher.
Der Arbeitsspeicher ist ein kurzzeitiger Speicher, in dem Windows alle laufenden Prozess und Programm zwischenspeichert. Liest du geraden diesen Artikel in deinem Browser, belegt dein Browser ebenfalls etwas Arbeitsspeicher. Nur so kann er laufen.
In jedem Computer ist mindestens ein Arbeitsspeicher-Modul verbaut (siehe Bild). Ein RAM-Modul besitzt in der Regel 1, 2, 4, 8, oder 16 Gigabyte Speicher. RAM mit 32 und 64 GB Speicher sind aktuell noch recht teuer. Für den Betrieb normaler Programme reichen 4 Gigabyte Arbeitsspeicher in den meisten Fällen aus. Aufwendigere Programme und Spiele laufen mit 8 Gigabyte RAM meist deutlich besser.
Werden gleichzeitig sehr viele Programme geöffnet und verfügt der Computer über relativ wenig Arbeitsspeicher, wird er dann meist überlastet sein und läuft nur noch langsam. Die Höhe des Arbeitsspeichers trägt demnach ebenfalls zur Schnelligkeit und Belastbarkeit des Computers bei.
Über den Taskmanager können die aktuelle Auslastungen des Arbeitsspeichers geprüft werden. Hier sieht man ebenfalls, welche Programme und Prozesse viel oder wenig Arbeitsspeicher belegen.
Schaltet man den Computer aus, wird der Arbeitsspeicher wieder geleert. Aus diesem Grund kann ein Neustart ein etwas lahm gewordenen Systems wieder beschleunigen.
Seit einigen Jahren wird der klassische DDR3-RAM durch den DDR4-RAM ersetzt. DDR4 bringt einige Vorteile mit sich, ist zwar zur Zeit noch etwas teurer als DDR3 aber die investition lohnt sich auf jeden Fall.