Backupprogramme dienen der Erstellung von Sicherheitskopien (Backups). Normalerweise wird der Datenbestand einer Festplatte gesichert. Entsprechende Programme verfügen gegenüber den einfachen Kopierfunktionen über erweiterte Möglichkeiten, die Sicherungen nach bestimmten Kriterien und mit mehr Funktionen durchführen zu können. Beispielsweise: Zeitsteuerung, Filterung wie z.B. nur bestimmte Typen auf Basis der Dateierweiterung, nur geänderte Daten (seit der letzten Sicherung = Inkrementelles oder differenzielles Backup), Aufteilung des Backups in bestimmte Größen (zum Brennen auf z.B. DVD-Writer), Kompression der Daten, Ansteuern von Streamer-Laufwerken und Ähnliches. Vergleiche auch Backupstrategien. Den meisten Windows-Versionen liegt bereits ein einfaches Backupprogramm bei. Zusätzlich gibt es die Systemwiederherstellung, die aber keine Komplettsicherung durchführt, sonder nur wichtige Systemdateien in einen „Wiederherstellungspunkt“ speichert. Sie ist dazu gedacht, beispielsweise beim Aufspielen eines fehlerhaften Treibers das System schnell wieder zum Laufen zu bekommen. Zum Erstellen eines Systembackups (der Sicherung der Betriebssystempartition mit all ihren Konfigurationseinstellungen) sind andere Programme empfehlenswert als die, die man für ein Datenbackup