Autostart-Funktionen

Die meisten Betriebssysteme und viele Anwendungsprogramme haben Funktionen, mit denen sie Programme, Plug-ins und ähnliche Funktionen beim Starten automatisch aufrufen können. Das kann praktisch sein – wenn man es selbst willentlich angelegt hat. Es kann aber auch nervig bis gefährlich sein, wenn sich darüber unerwünschte Routinen (wie Spyware) selbst aktivieren. Das wohl bekannteste Beispiel für eine Autostart-Funktion dürfte der Autostart-Ordner im Startmenü von Windows sein. Auch einige Programme wie die bekannte Textverarbeitung Microsoft Word laden ebenfalls über eigene Autostart-Ordner Dokumentvorlagen oder Plug-ins, um beispielsweise Makros auszuführen oder Tastatur-Shortcuts und Symbolleisten zuzuweisen. Praxis- und Freeware-Tipp: Unter Windows gibt es mit „msconfig.exe“ eine eingebaute Möglichkeit, versteckte Autostart-Programme zu erkennen. Das Programm zeigt in der Rubrik Systemstart alle Programme an, die beim Start aktiviert werden. Diese Variante reicht aber nicht an das vermutliche Top Programm unt den „Autorun-Spionen“ heran: Autoruns von Sysinternals (mittlerweile ebenfalls von Microsoft). Man findet es kostenlos unter www.microsoft.com/technet/sysinternals/Utilities/Autoruns.mspx.  Der