Differenzmaschine

Differenzmaschine [difference engine]

Differenzmaschine, die; Subst. (Difference Engine) Eine Differenzmaschine (englisch difference engine) ist ein Rechenwerk, mit dem polynomiale Funktionen ausgewertet werden können. Die ersten Differenzmaschinen waren rein mechanische Umsetzungen eines ansonsten von Menschen durchgeführten Algorithmus, der hauptsächlich in der Berechnung und Erweiterung bestehender Tabellenwerke Anwendung fand. Da jede stetig differenzierbare Funktion durch ein Polynom angenähert werden kann (Approximation), sind Differenzmaschinen vielseitig einsetzbar, sowohl zur Interpolation zwischen Tabelleneinträgen, als auch zur Neuberechnung von Funktionswerten. Trotz dieser allgemein anerkannten Nützlichkeit vergingen fast 80 Jahre von der ersten Maschine bis zum systematischen Einsatz bei der Tabellenerstellung. Erste Gedanken zu einer solchen Maschine fanden sich bereits im ausgehenden 18. Jahrhundert. Unabhängig davon wurde die Idee der Mechanisierung der Erstellung von Tabellenwerken 1812 von dem britischen Mathematiker und Wissenschaftler Charles Babbage aufgegriffen und 1820–1822 erstmals umgesetzt und entwickelt. Die Differenzmaschine arbeitete rein mechanisch und sollte für seine Verwendung zu den schnelleren Mathematischen Problemen verhelfen um die Verrechnung der Kapazität von 20 Dezimalstellen zu lösen. Die Versuche von Babbage, eine nutzbare Maschine

Auflösung [resolution]

Überblick: die Verwendung des Begriffs Auflösung im Computerbereich lässt sich auch mit „Feinheit“ umschreiben. Die Auflösung ist ein Mass für die Fähigkeit eines Systems, Details zu erfassen bzw. auszugeben. Störungen durch zu niedrige Auflösungen (z.B. Treppeneffekte an schrägen Linien) wird durch Anti-Aliasing entgegengewirkt. Bei Bitmap-Grafiken und Bilder erfassenden Geräten wie Scannern und Digitalkameras wird die Auflösung durch die Pixelanzahl bestimmt, die auf einer bestimmten Länge bzw. Fläche verwendet wird. Wie bei Druckern ist hier die übliche gängige Masseinheit dpi (dots per inch – Punkte per Zoll) Obwohl es eigentlich besser wäre, zur deutlicheren Absetzung von ppi (pixel per inch) zu sprechen. Vergleiche auch Scanner zum Unterschied zwischen optischer und interpolierter Auflösung und Interpolation zur allgemeinen Bedeutung des Begriffs (v. a. im Zusammenhang mit Auflösung). Details: Bei Druckern wird die effektive Auflösung durch zwei Faktoren bestimmt: einerseits die physikalische Auflösung der (tatsächlichen setzbaren) Druckpunkte (in dpi) und andererseits das verwendete Rasterverfahren, dessen