Benutzeroberfläche/-schnittstelle [user interface]

Benutzeroberfläche, die; Subst. (interface, user interface) Bestandteil eines Betriebssystems oder einer Software, die es dem Benutzer ermöglicht, mit dem Computer in Wechselwirkung zu treten. Meist wird mit einer Benutzeroberfläche eine grafische Darstellung (»grafische Benutzeroberfläche«) assoziiert, bei der die Kommunikation vor allem über Symbole, Fenster und andere grafische Elemente erfolgt. Etwas weiter gefasst stellt jede Einrichtung, die der Kommunikation mit dem Benutzer dient – also auch eine Befehlszeilen-Schnittstelle oder eine text basierende, einfache Menüsteuerung – eine Benutzeroberfläche dar. Eine Benutzeroberfläche oder Benutzerschnittstelle (Abkürzung Name ist: UI = User Interface) bezeichnet den Teil eine Betriebssystems oder Anwendungsprogramms, der die Kommunikation mit dem Anwender ermöglicht. Es ist ein System aus Hard- und Software, das dem Benutzer das Arbeiten mit einem Computer ermöglichen soll. Der ursprünglichste und einfachste UI ist die text- bzw. dialogorientierte Benutzeroberfläche (CUI = Character User Interface), wie sie durch eine Eingabeaufforderung vermittelt wird. Eine grafische Benutzeroberfläche (GUI = Graphical User Interface) erspart dem Anwender in

Audioformate (MP3) [audio standards]

Überblick: Audiodateien, die mit dem PC digitalisiert, komprimiert, archiviert, abgespielt und über Datenträger oder Netzwerke ausgetauscht werden, können unkomprimiert (siehe Wave-Dateien) oder in komprimierten Audioformaten wie MP3 vorkommen. Sie unterscheiden sich in vielen Faktoren, von denen die Klangqualität und die Dateigröße die wichtigsten sind. Diese beiden sind eng miteinander verbunden, denn Größe und Klangqualität werden durch den Kompressionsgrad bedingt. In dieser Hinsicht finden sich große Ähnlichkeiten zu digitalen Videos (vgl. Videoformate (digitale)). Grundlagen der Kompression von Audiodateien findest du unter Audiokompression erläutert. Voraussetzungen: Zur kommerziellen Nutzung komprimierter Audioformate legt die Musikindustrie Wert auf die Unterstützung von DRM-Verfahren und Streaming-Fähigkeit. Letzteres bietet die Möglichkeit zur „Liveanhörung“ (z.B. beim Internetradio), ohne dass die Dateien in den Besitz des Betrachters gelangen sollen. Damit Audioformate streamingfähig sind, sollten sie hohe Kompressionsraten bei gutem Klang bieten, durch einen Streaming-Server unterstützt werden und über einen (Ab-) Speicherschutz verfügen, damit sie möglichst nur kontrolliert in den Besitz