Cache [Zwischenspeicher]

Die amerikanische Bezeichnung Cash [Bargeld] klingt nicht nur gleich, sondern kann auch gut zum Verständnis eine Cache beitragen. Denn Bargeld (bzw. ein Portemonnaie) funktioniert im Prinzip auch als eine Art Cache zwischen Konto und Kasse im Supermarkt.

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Auslagerungsdatei [swap file]

Auslagerungsdatei, die; Subst. (swap file) Eine versteckte Datei auf der Festplatte, die von Windows zur Speicherung von nicht in den Hauptspeicher passenden Programmteilen und Dateien verwendet wird. Je nach Bedarf verschiebt das Betriebssystem die Daten aus der Auslagerungsdatei zurück in den Hauptspeicher. Der umgekehrte Vorgang erfolgt, wenn im Hauptspeicher Platz für neue Daten benötigt wird. Die Auslagerungsdatei ist eine Form des virtuellen Speichers. Die Speicherverwaltung eines modernen Betriebssystems kann den ihr zur Verfügung stehenden Arbeitsspeicher virtuell vergrößern, indem nicht benötigte Speicherbereiche in eine Auslagerungsdatei auf die Festplatte „ausgelagert“ und bei Bedarf – im Austausch mit anderen Bereichen im RAM – wieder eingelesen werden. Der so erzeugte zusätzliche Arbeitsspeicher wird virtueller Arbeitsspeicher [virtual memory] genannt. Er wird immer dann wichtig, wenn der vorhandene physikalische Arbeitsspeicher (RAM) für Programmmodule und Dokumentdaten nicht ausreicht. Da der Zugriff auf eine Festplatte deutlich langsamer ist als auf das RAM (ca. Faktor 100), wird ein Rechner deutlich in seiner

Arbeitsspeicher [main memory]

Der Arbeitsspeicher eines Computers, früher auch Hauptspeicher genannt, ist ein aus RAM– bzw. DRAM-Bausteinen bestehender Speicher, auf den lesend und schreibend mit hoher Geschwindigkeit zugegriffen werden kann. Zum Vergleich: Massenspeicher wie Festplatten arbeiten üblicherweise im (zu langsamen) Millisekundenbereich, moderne DDR-RAM-Module dagegen im schnelleren Nano-sekundenbreich. Die im Arbeitsspeicher aktiv vorgehaltenen Daten werden zur Nutzung/Bearbeitung zuvor vom Massenspeicher durch Laden (auch Öffnen genannt) in den Arbeitsspeicher kopiert. Die CPU eines PCs ist it dem Arbeitsspeicher über den Speicherbus – und normalerweise einen noch zwischengeschalteten Cache – verbunden und arbeitet taktweise die dort befindlichen Daten ab. Das Zusammenspiel von CPU- und Arbeitsspeichertaktung ist unter Frontside-Bus erläutert. Fertig bearbeitete bzw. nicht mehr benötigte Daten werden normalerweise durch Speichern auf Massenspeicher wie Festplatten gesichert, da diese im Gegensatz zu (D)RAM-Bausteinen nach dem Ausschalten des Versorgungsstroms nicht ihre Daten verlieren. Deswegen ist es auch wichtig, vor dem Ausschalten eines PCs alle Anwendungen und Dokumente ordnungsgemäß zu