Computervirus/-wurm [computer virus/worm]

Überblick Ein Computervirus ist eine schädliche Programmsequenz, die sich selbständig oder eingepflanzt in den Wirtsprogramm dadurch vervielfältigt, dass sie andere Systeme zur Verbreitung des eigenen Codes missbraucht. Das Wort „Virus“ kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet „Gift“. Daher ist eigentlich „das“ Virus korrekt, was im naturwissenschaftlich-biologischen Sprachgebrauch auch üblich ist. Im Computerbereich hat sich aber auch „der“ Virus eingebürgert. Laut Duden sind beide Bezeichnungen korrekt. In diesem Artikel wird gemäss dem Wort Ursprung „das“ Virus verwendet/bevorzugt. Computerviren enthalten neben den zentralen Routinen zur eigenen Vervielfältigung weitere Programmteile, die meist eine negative Wirkung haben. Das ist im „angenehmsten“ Fall ein Schabernack, z. B. eine angstmachende Warnmeldung. Meist betreiben Computerviren aber Spionage oder Sabotage (Daten ausspähen, Daten verändern, Dateien löschen). Daher spricht man auch von Malware (Kunstwort aus maicious [böswillig, arglistig] und Software. Details Das Ziel von Viren besteht überwiegend darin, viele Programme bzw. Systeme zu infizieren, ohne entdeckt zu werden. Manche

Auflösung [resolution]

Überblick: die Verwendung des Begriffs Auflösung im Computerbereich lässt sich auch mit „Feinheit“ umschreiben. Die Auflösung ist ein Mass für die Fähigkeit eines Systems, Details zu erfassen bzw. auszugeben. Störungen durch zu niedrige Auflösungen (z.B. Treppeneffekte an schrägen Linien) wird durch Anti-Aliasing entgegengewirkt. Bei Bitmap-Grafiken und Bilder erfassenden Geräten wie Scannern und Digitalkameras wird die Auflösung durch die Pixelanzahl bestimmt, die auf einer bestimmten Länge bzw. Fläche verwendet wird. Wie bei Druckern ist hier die übliche gängige Masseinheit dpi (dots per inch – Punkte per Zoll) Obwohl es eigentlich besser wäre, zur deutlicheren Absetzung von ppi (pixel per inch) zu sprechen. Vergleiche auch Scanner zum Unterschied zwischen optischer und interpolierter Auflösung und Interpolation zur allgemeinen Bedeutung des Begriffs (v. a. im Zusammenhang mit Auflösung). Details: Bei Druckern wird die effektive Auflösung durch zwei Faktoren bestimmt: einerseits die physikalische Auflösung der (tatsächlichen setzbaren) Druckpunkte (in dpi) und andererseits das verwendete Rasterverfahren, dessen