Dateisystem [file system]

Das „Dateisystem“ ist dafür zuständig, dass jedes Programm auf jede Datei auf der Festplatte, Diskette, CD-ROM usw. zugreifen kann.
Das Dateisystem speichert zu jeder Datei die Attribute, in welcher z. B. die Uhrzeit und das Datum gespeichert wird, bei welcher die Datei zuletzt verändert wurde sowie die Dateigrösse.

Bei Windows werden weitere Angaben gespeichert wie z. B. das Erstellungsdatum und der letzte Zugriff auf die gespeicherte Datei. Diese Angaben können unter Eigenschaften im Windows Explorer eingesehen werden.
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Cluster [Ballung, Haufen]

Ein Cluster oder eine Zuordnungseinheit ist eine logische Zusammenfassung von Datenblöcken eines auf einem Datenspeicher eingesetzten Dateisystems. Zuordnungseinheiten lassen sich in etwa wie nummerierte Behälter in einer großen Halle vorstellen. Die Behälter sollen mit Flüssigkeiten (Dateien) gefüllt werden, aber die Flüssigkeiten lassen sich nicht mischen. Falls die Menge einer Flüssigkeit nicht in einem Behälter passt, ist der nächste Behälter für diese Flüssigkeit unabhängig von der Füllmenge reserviert.
Somit ist der Cluster (Datenträger), eine logische Zusammenfassung von Sektoren auf einem Datenträger. Mehrere Cluster zusammen sind auf Sektoren einer Festplatte oder Diskette unterteilt. Das Betriebssystem ordnet einem Cluster in eine bestimmte Anzahl (von Sektoren) zu und hält dann fest in welchen Clustern sich die Dateien befinden. Manchmal kommt es vor, da das Betriebssystem (z.B. nach einem Absturz) Cluster als belegt markiert, obwohl keine Datei darauf befindet. Diese nennt man verlorene Cluster. Man kann diesen Speicherplatz wieder frei machen, man sollte jedoch zuvor prüfen ob sich wichtige Daten auf dem Cluster befinden. Unter DOS und Windows kann man verlorene Cluster mittels Scandisk wieder frei machen.

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Betriebssystem [operating system]

Betriebssystem, das; Subst. (operating system) Ein Betriebssystem (engl. Abkürzung: OS) ebenfalls in deutschem Sprachgebrauch als (deutsche Abkürzung: BS) bekannt ist diejenige Software eines Computers, die das Arbeiten durch die Definition von logischen Geräten, Datenstrukturen (Dateien) und Programmen erst ermöglicht, steuert, kontrolliert und überwacht.   Das Betriebssystem muss demzufolge immer vorhanden sein, damit die Hardware für bzw. von Anwendungsprogrammen überhaupt genutzt werden kann. Beispiele für Betriebssysteme von Herstellern sind Windows, Linux, oder Apple Macintosh. In diesem Sinne die Software, die die Belegung und die Verwendung von Hardwareressourcen, z. B. Arbeitsspeicher, Prozessorzeit, Datenträgerplatz und Peripheriegeräten, steuert. Das Betriebssystem stellt das Fundament dar, auf dem die Anwendungen aufgebaut sind. Zu den bekanntesten Betriebssystemen gehören Mac OS X  des Apple Macintosh, OS/2, UNIX, Linux, Windows 95, Windows 98, Windows Me, Windows NT,  Windows 2000, Windows 7, Windows 10 und sicherlich noch weitere Versionen die kommen werden. Die wichtigsten Komponenten von typischen Betriebssystemen sind: Ressourcenverwaltung, Prozessverwaltung, Ein-/Ausgabesteuerung sowie Gerätesteuerung, Dateisystem, Auftrags-/Sitzungsverwaltung

Attribut [(file) attribute]

Unter einem Attribut versteht man ein Merkmal, das einer Datei oder einem Verzeichnis neben dem Namen oder dem Bearbeitungsdatum von Betriebssystemen zugeordnet werden kann. Dateiattribute werden im Allgemeinen von Anwendungsprogrammen vergeben. Als Anwender kann man Attribute mit entsprechenden Hilfsprogrammen (etwa attrib oder dem Explorer) einsehen und verändern. Zur Verwendung des Befehls attrib siehe die Angaben bei Eingabeaufforderungsbefehl. Ein Freewareprogramm zum leichten (grafischen) Anpassen von Attributen ist unter Explorer empfohlen.Unter DOS bzw. Windows werden die folgenden vier klassischen Dateiattribute unterschieden. In Klammern sind die gebräuchliche englischen Bezeichnungen angegeben, sofern diese von den deutschen abweichen:– Archiv: In der Dateianzeige mit A dargestellt. Das Archiv-Attribut wird v.a. von Backupprogrammen bzw. für Backupprogramme verwendet. Sichert ein Backupprogramm eine Datei, kann es (einstellbar) dessen gesetztes Archiv-Attribut zurücksetzen (-a). Ändert danach ein Anwendungsprogramm diese Datei wieder, wird das Archiv-Attribut automatisch neu gesetzt (+a). Auf diese Weise kann ein Backupprogramm erkennen, ob eine Datei seit der letzten