Absturz [crash]

Den unerwarteten Abbruch eines Programms bezeichnet man als Absturz. Wirkt sich dieser Absturz auf das gesamte (Betriebs-)System aus, sagt man umgangssprachlich auch, der Computer habe sich „aufgehängt“ [hangup]. Aus Abstürzen können sich Probleme ergeben, wenn im Arbeitsspeicher befindliche Daten zuvor nicht ordentlich auf einen festen Datenträger geschrieben wurden. Die folge können Datenverluste und/oder sogar Defekte am Dateisystem des Datenträgers wie z.B. der Festplatte sein. Die meisten Abstürze entstehen durch sogenannte Schutzverletzungen, wenn Programme unerlaubt Daten im Arbeitsspeicher überschreiben. Im Englischen werden Schutzverletzungen auch als GPF (General Protection Failure oder Fault) oder Bluescreen, bezeichnet, da unter Windows beim schweren Absturz oft eine ganzseitige Fehlerdarstellung auf blauem Hintergrund angezeigt wird. Wenn sich ein Programm aufgehängt hat, ohne sich dabei selbst aus dem Arbeitsspeicher zu entfernen, muss man dies eventuell „gewaltsam“ selbst übernehmen. Einzelne nicht mehr reagierende Programme kann man unter Umständen mit dem Task-Manager „abschießen“. Für den kompletten PC steht die Reset-Taste