Überblick Ein Computervirus ist eine schädliche Programmsequenz, die sich selbständig oder eingepflanzt in den Wirtsprogramm dadurch vervielfältigt, dass sie andere Systeme zur Verbreitung des eigenen Codes missbraucht. Das Wort „Virus“ kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet „Gift“. Daher ist eigentlich „das“ Virus korrekt, was im naturwissenschaftlich-biologischen Sprachgebrauch auch üblich ist. Im Computerbereich hat sich aber auch „der“ Virus eingebürgert. Laut Duden sind beide Bezeichnungen korrekt. In diesem Artikel wird gemäss dem Wort Ursprung „das“ Virus verwendet/bevorzugt. Computerviren enthalten neben den zentralen Routinen zur eigenen Vervielfältigung weitere Programmteile, die meist eine negative Wirkung haben. Das ist im „angenehmsten“ Fall ein Schabernack, z. B. eine angstmachende Warnmeldung. Meist betreiben Computerviren aber Spionage oder Sabotage (Daten ausspähen, Daten verändern, Dateien löschen). Daher spricht man auch von Malware (Kunstwort aus maicious [böswillig, arglistig] und Software. Details Das Ziel von Viren besteht überwiegend darin, viele Programme bzw. Systeme zu infizieren, ohne entdeckt zu werden. Manche
Tag: Bootsektor
boot.ini/BCD
Die im Stammverzeichnis der Systemplatte liegende Datei boot.ini ist eine Konfigurationsdatei von Windows XP und seinen Vorgängern (aber nicht mehr bei Windows Vista/7 oder älteren Versionen). Mit ihr bestimmen diese Betriebssysteme, von welcher Partition sie starten bzw. gestartet werden können. Die Informationen in der boot.ini werden dazu von vom Windows-Bootprogramm ntldr (NT-Loader) ausgewertet, das wie die boot.ini versteckt im Stammverzeichnis des Laufwerks liegt. Kommt es zu Fehlern in der Datei oder ändert man die Reihenfolge der bootfähigen Partitionen auf einer Festplatte, ohne dies in der boot.ini zu berücksichtigen, können diese Windows-Versionen nicht mehr starten, weil sie „ihre“ Partition nicht mehr finden.
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BIOS (Basic Input Output System)
BIOS, das; Das BIOS ist die Abkürzung für »basic input/output system«, zu Deutsch übersetzt (Grundlegendes Ein-/Ausgabesystem). Es ist das fundamentale Systemprogramm eines PCs, das direkt nach dem Einschalten zur Verfügung steht, da es sich in einem speziellen Speicher auf dem Mainboard befindet. Bei PC-kompatiblen Computern ein Satz von wichtigen Softwareroutinen, die nach dem Start des Computers einen Hardwaretest durchführen, das Betriebssystem laden und Routinen für den Datentransfer zwischen den Hardwarekomponenten zur Verfügung stellen. Das BIOS befindet sich im Nur-Lese-Speicher, dem ROM, so dass der Inhalt nach dem Abschalten des PCs nicht verloren geht. Der Computerbenutzer kommt mit dem BIOS gewöhnlich nicht in Berührung, wenngleich es für die Leistung eines Systems mitbestimmend ist. Im Prinzip handelt es sich um Speicher vom Typ ROM (daher auch die veraltete Bezeichnung ROM-BIOS). Seit vielen Jahren werden aber nur noch elektrisch beschreibbare EEPROMs verwendet, auch Flash-Memory genannt, daher die Bezeichnung Flash-BIOS. Sie ermöglichen ein leichtes BIOS-Update. Das BIOS