Bitmap-Grafik [bitmap graphic]

Computer-Grafik, die sich aus rechteckigen Pixeln aufbaut und daher selbst auch (normalerweise) rechteckig ist. Die Unterscheidung zu Vektorgrafiken wird auch im Übersichtartikel Grafik besprochen. Die wichtigsten Dateiformate von Bit-map-Grafiken sind unter Grafikformate beschrieben.

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Bit und Byte/Binär

Bit, das; Subst. (bit)
Abkürzung für »binary digit«, zu Deutsch »binäre Ziffer«. Die kleinste Informationseinheit, die von einem Computer verarbeitet werden kann. Ein Bit nimmt im Binärsystem entweder den Wert 0 oder 1 ein, bei logischen Operationen einen der Werte »wahr« oder »falsch«. Die physikalische Darstellung eines Bits erfolgt bei Schaltkreisen durch zwei verschiedene Spannungspegel (niedriger oder hoher Pegel, je nachdem, ob die Information 0 oder 1 repräsentiert wird) oder – bei der Speicherung auf einem magnetischen Datenträger – durch magnetische Ladungen, die je nach Beschaffenheit entweder den Wert 0 oder 1 darstellen. Ein einzelnes Bit stellt nur eine vergleichsweise unbedeutende Information dar. Erst durch die Zusammenfassung mehrerer Bit zu einem Byte, wobei 8 Bit ein Byte bilden, können vielfältige Arten von Informationen übermittelt werden. Mit einem Byte lässt sich z. B. genau ein Buchstabe, eine Ziffer oder ein anderes Zeichen darstellen.

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Auslagerungsdatei [swap file]

Auslagerungsdatei, die; Subst. (swap file) Eine versteckte Datei auf der Festplatte, die von Windows zur Speicherung von nicht in den Hauptspeicher passenden Programmteilen und Dateien verwendet wird. Je nach Bedarf verschiebt das Betriebssystem die Daten aus der Auslagerungsdatei zurück in den Hauptspeicher. Der umgekehrte Vorgang erfolgt, wenn im Hauptspeicher Platz für neue Daten benötigt wird. Die Auslagerungsdatei ist eine Form des virtuellen Speichers. Die Speicherverwaltung eines modernen Betriebssystems kann den ihr zur Verfügung stehenden Arbeitsspeicher virtuell vergrößern, indem nicht benötigte Speicherbereiche in eine Auslagerungsdatei auf die Festplatte „ausgelagert“ und bei Bedarf – im Austausch mit anderen Bereichen im RAM – wieder eingelesen werden. Der so erzeugte zusätzliche Arbeitsspeicher wird virtueller Arbeitsspeicher [virtual memory] genannt. Er wird immer dann wichtig, wenn der vorhandene physikalische Arbeitsspeicher (RAM) für Programmmodule und Dokumentdaten nicht ausreicht. Da der Zugriff auf eine Festplatte deutlich langsamer ist als auf das RAM (ca. Faktor 100), wird ein Rechner deutlich in seiner