Unter Booten versteht man den Startablauf eines PCs, in dessen Folge erst das BIOS des Mainboards und dann das Betriebssystem geladen werden. Booten – tatsächlich abgeleitet von der amerikanischen Bezeichnung „boots“ für Stiefel – kann man wörtlich etwa mit „Losstiefeln“ übersetzen. Alternativ verwendet man auch das deutsche Wort Hochfahren. Die erste Softwarekomponente des Betriebssystems, die nach dem BIOS beim Booten abgearbeitet wird, ist der sogenannte Urlader im MBR (Master Boot Record), üblicherweise eine Art Boot-Manager. Wenn der Bootvorgang fehlschlägt, weil z.B. eine Hardwarekomponente defekt oder kein bootfähiges Medium vorhanden ist, gibt das BIOS als Folge eines Selbsttestes (POST) eine Fehlermeldung in Form von Pieptönen oder visuellen Warnhinweisen aus. Weitere Informationen unter BIOS und Boot-sektor.
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BIOS (Basic Input Output System)
BIOS, das; Das BIOS ist die Abkürzung für »basic input/output system«, zu Deutsch übersetzt (Grundlegendes Ein-/Ausgabesystem). Es ist das fundamentale Systemprogramm eines PCs, das direkt nach dem Einschalten zur Verfügung steht, da es sich in einem speziellen Speicher auf dem Mainboard befindet. Bei PC-kompatiblen Computern ein Satz von wichtigen Softwareroutinen, die nach dem Start des Computers einen Hardwaretest durchführen, das Betriebssystem laden und Routinen für den Datentransfer zwischen den Hardwarekomponenten zur Verfügung stellen. Das BIOS befindet sich im Nur-Lese-Speicher, dem ROM, so dass der Inhalt nach dem Abschalten des PCs nicht verloren geht. Der Computerbenutzer kommt mit dem BIOS gewöhnlich nicht in Berührung, wenngleich es für die Leistung eines Systems mitbestimmend ist. Im Prinzip handelt es sich um Speicher vom Typ ROM (daher auch die veraltete Bezeichnung ROM-BIOS). Seit vielen Jahren werden aber nur noch elektrisch beschreibbare EEPROMs verwendet, auch Flash-Memory genannt, daher die Bezeichnung Flash-BIOS. Sie ermöglichen ein leichtes BIOS-Update. Das BIOS