Datei [file]

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Die Bedeutung des Begriffs Datei am Computer kann man sich durch die Analogie mit einer Karteikarte innerhalb eines Karteikastens verdeutlichen. So, wie dort z. B. alle Daten einer Adresse auf einer Karte gemeinsam verwaltet/gespeichert werden, so behandelt auch ein Computer eine Datei als kleinstes einheitliches Objekt, das zusammengehörige Daten enthält. Dateien sind logische „Datenverwaltungseinheiten“ für einen Computer, die anhand ihres Dateinamens (meist inklusive einer Dateierweiterung) identifiziert und vom Betriebssystem mithilfe eines Dateisystems organisiert werden. Natürlich lassen sich Dateien auch von Softwareprogrammen bearbeiten bzw. erzeugen (was ja der eigentliche Sinn der Sache ist). Typische Dateibearbeitungen sind Speichern (Schreiben), Löschen, Umbenennen, Kopieren oder das Laden (Lesen, Öffnen) in den Arbeitsspeicher, um die Datei bearbeiten zu können. Für diese Bearbeitungsfunktionen ist ein lesender und/oder schreibender Zugriff auf die Dateien durch die Programme notwendig (Dateizugriff).

Die Inhalte von Dateien können sehr unterschiedlich sein. Grob kann man zwischen Dokumenten (Texte, Grafiken, Videos, Klangdateien etc.) und Programmdateien unterscheiden. Je nach Einsatzbereich bzw. Datentyp kommen ausserdem unterschiedliche Dateiformate [file format] zum Einsatz. Da diese i. d. R. spezifisch für die Programme sind, mit denen sie erzeugt wurden, ist zum Datenaustausch zwischen verschiedenen Programmen oft eine Konvertierung notwendig. Programme, mit denen man Dateien auf Datenträgern verwalten kann, nennt man Datei-Manager. Bekanntestes Beispiel ist der Explorer, für noch weitere Beispiele bzw. Empfehlung vgl. dort.

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