Suche im Computerlexikon
Ein Cursor dient bei Computerprogrammen dazu, die aktuelle Bearbeitungsposition zu definieren oder anzuzeigen. Der Begriff Cursor wird mit Eingabemarke übersetzt. Sie zeigt dem Benutzer die Bearbeitungsposition in einem Text-Eingabereichs an, also an welcher Stelle ein Zeichen eingefügt oder gelöscht wird.

Die Eingabe- bzw. Schreibmarke bei Programmen, die eine Texteingabe erlauben, wird im PC-Bereich meistens mit dem englischen Begriff Cursor bezeichnet (dann aber „der“ Cursor). Auf dem Bildschirm wird der Cursor i. d. R. durch einen blinkenden senkrechten Strich verdeutlicht. Zur Position der Cursortasten vgl. Abb. bei Tastatur. In Anlehnung an diesen früheren Textcursor wird mittlerweile häufig auch der Pfeil des Mauszeigers als Cursor bezeichnet. Hier besteht eine gewisse begriffliche Überlappung bzw. Unschärfe.
Praxis-Tipp: Der Standard-Mauszeiger von Windows ist nicht nur recht langweilig, sondern auch etwas klein geraten. Man tut seinen Augen einen Gefallen, wenn man ihn deutlich vergrössert. Dafür liefert Windows in der Systemsteuerung schon die Hausmittel mit. Empfehlenswert ist die Einstellung „Windows Standard (extragross)“ oder auch „Windows Aero (extragross)“.
Als Cursor wird auch eine programminterne Positionsmarke bezeichnet, durch die festlegt wird, von welcher Stelle Informationen gelesen und verarbeitet werden; beispielsweise bei einer Programmschleife.
Oft wird auch der Mauszeiger (englisch Pointer) als Cursor bezeichnet. Tatsächlich aber wird mit der Maus der Cursor lediglich positioniert bzw. der Fokus gesetzt auf eines der Elemente der Benutzeroberfläche, das u. a. ein Textfeld mit Eingabemarke sein kann.
