Composite(-Datei/-Video) [zusammengesetzt]

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Der Namenszusatz „Composite“ [zusammengesetzt] wird hauptsächlich im Design- bzw. Druck- sowie Videobereich verwendet, um das gemeinsame Vorhandensein aller Farbinformationen bzw. Farbkanäle in einer Datei bzw. einem Übertragungssignal zu kennzeichnen.

Unter einem Composite-Videosignal versteht man ein spezielles Video(farb)signal namens FBAS, bei dem Farb-, Helligkeits- und Bildsynchronisationsinformationen auf einem einzigen Datenkanal zusammenliegend übertragen werden. Vgl weitere Detailerläuterungen, Abbildungen und Abgrenzungen zu anderen Übertragungsvarianten bei Video(farb)signale.

Im Design- bzw. Druckgewerbe spricht man von Composite-Bild- bzw. -Druckdateien, wenn diese bei der Abgabe zur Belichtung zuvor nicht (wie früher meist üblich) einer Farbseparation unterzogen wurden. Gängig ist der Begriff insbesondere für Composite-PDFs. Damit sind nicht farbseparierte PDF-Dateien (von Adobe Acrobat) gemeint, die noch im vollständigen RGB- oder CMYK-Farbmodus als „eine Datei“ an die Druckerei zu Belichtung bzw. Ausgabe im Offsetdruck abgegeben werden. Während früher vom Anwender meistens vor der Druckabgabe die Datei noch farbsepariert werden musste, entfällt diese Notwendigkeit praktischerweise zunehmend, weil immer mehr Druckereien in der Lage sind, ihre Belichter mit solchen Composite-PDF-Dateien zu „beschicken“. Vgl. hierzu auch die Erläuterungen und Illustration bei Offsetdruck.

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