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Unter einem Cluster versteht man einen Bereich, den ein Betriebssystem als kleinste (unteilbare) logische Zuordnungseinheit für die Speicherung von Dateien auf einem magnetischen bzw. magneto-optischen Datenträger verwaltet. Ein Cluster besteht dabei selbst (auf dem Datenträger) wiederum aus einem oder mehreren Sektoren.
Die Notwendigkeit zur Verwendung von Clustern ergibt sich aus der Art, wie moderne Betriebssysteme auf solchen Datenträgern ihre Dateien organisieren. Diese werden nämlich mithilfe grosser Dateitabellen (FAT, MFT) auf dem Datenträger organisiert.
Bei Disketten fallen Sektoren und Cluster noch zusammen bzw. sind gleich gross, da die Anzahl der Sektoren (2.880 auf einer 1,44-MByte-Diskette) noch recht klein ist. Bei Festplatten ergibt sich aber aus ihrer Grösse bzw. der daraus resultierenden riesigen Zahl von Sektoren, dass es für ein Betriebssystem effizienter ist, seine Dateien wiederum in eigenen Organisationseinheiten, nämlich den Clustern zu verwalten.
Unter DOS und Windows werden die Cluster vom File Allocating Table (FAT) verwaltet. Die Grösse eines Clusters hängt von der Grösse der Festplattenpartition ab.
Zu weiteren Informationen vgl. Datei, Dateisystem, Sektor, Festplattenadressierung und die Abbildung unter Festplatte.