Mit DHCP (auf deutsch übersetzt die Abk. für Dynamisches Gastrechner-Konfigurationsprotokoll) ist ein Serverdienst für TCP/IP-basierte Netzwerke gemeint, der Computer bei der Anmeldung automatisch mit einer IP-Adresse versieht und ihnen dabei auch noch Angaben über bestimmte Serveradressen vermitteln kann (z. B. DNS und Gateway für Internetverbindung). Die Anmeldung der einzelnen Rechner (DHCP-Clients) am DHCP-Server erfolgt mithilfe von UDP-Datenpaketen, die der Broadcasting über die Ports 67 und 68 ausgetauscht werden. Alle aktuellen Betriebssysteme und Hardwarerouter (z. B für einen DSL-Zugang) bieten eine DHCP-Serverfunktion. Bei Windows ist sie an die Funktion „Internetverbindungsfreigabe“ gekoppelt, die allerdings auf den IP-Adressbereich 192.168.0.x beschränkt ist. Einer DHCP-Funktion begegnet man, ohne dass es viele Anwender wissen, bei der Interneteinwahl. Denn jedes Mal, wenn man sich per Modem, DSL, oder ISDN bei seinem Internetprovider einwählt, bekommt man eine dynamische IP-Adresse zugewiesen. Da solche IP-Adressen einzigartig sein müssen, muss auf dem Einwahlserver ein Dienst dafür Sorge tragen und die IP-Adressen
Kategorie: Netzwerk-Technik
Datenpaket [data package; packet]
In Netzwerken werden Daten als Datenpaket verschickt. Denn wenn ein Paket verloren geht, kann es einfach neu geschickt werden, ohne dass die ganze Datei nocheinmal geschickt werden muss.
Um die Nutzung von Datenpaketen zu bewerkstelligen braucht man ein Protokoll, das die Pakete wieder richtig reiht. Das verbreiteste Protokoll ist das im Internet verwendete TCP/IP.
Bus [„Mehradrige Sammelleitung“]
Als Bus wird die Zusammenfassung einer Vielzahl von Einzelleitungen zu einem Leitungssystem (beispielsweise einem Kabel) bezeichnet, an das mehrere Komponenten eines Systems parallel angeschlossen werden können. Die über einen solchen Bus übertragbaren Datenmengen (Anzahl der gleichzeitig übertragenen Bits) charakterisieren die Busbreite und damit die Geschwindigkeit des Bus (neben anderen Faktoren)
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Bundesnetzagentur [BNetzA, RegTP]
Zu den Aufgaben der Bundesnetzagentur gehört auch der Verbraucherschutz. Jeder Bürger kann hier seine Fragen und Beschwerden rund um Netze und deren Betreiber loswerden.
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Botnet [Botnetze]
Unter einem Botnet (engl. für bot-network = Roboter-Netzwerk) versteht man eine Gruppe per Netzwerk verbundener Systeme, die durch autonom laufende, zumeist untereinander kommunizierende Programme gesteuert werden. In den meisten Fällen wird hierbei eine Gruppe von durch Hacker illegal (ohne Einverständnis und Wissen des Eigentümers) übernommenen Computer gemeint, die dann von den Hackern ferngesteuert werden und Befehle so ausführen, als kämen sie vom rechtmässigen Nutzer des Computers. Diese Computer werden dann als „Zombie-Rechner“ bezeichnet. Zumeist werden diese Zombie-Rechner dann für die Verbreitung von Spam oder für Denial-of-Service-Angriffe missbraucht. Botnets können Tausende von Rechnern umfassen und darüber mit ausgeführten Angriffen grosse Schäden verursachen – bis hin zum völligen Zusammenbruch der angegriffenen Rechner bzw. Netzwerke.
ARP (Address Resolution Protocol)
Das „Adress-Auflösungsprotokoll“ ARP dient in Netzwerken auf TCP/IP-Basis (also dem Internet und gängigen, modernen LANs) dazu, die IP-Adressen von einzelnen Rechnern und Geräten in die eigentlichen Hardwareadressen aufzulösen – üblicherweise in die sogenannte MAC-Adresse (vgl. Grundlagen dazu unter Netzwerkadresse). Das ARP ist also derjenige Teil der Netzwerkprotokolle, der letztendlich dafür sorg, dass die Datenpakete auch tatsächlich zu ihrem richtigen Empfänger kommen. Denn während IP-Adressen ja nur virtuell, per Softwarvergeben werden ist, eine MAC-Adresse fest einem bestimmten Gerät (normalerweise einer Netzwerkkarte) zugewiesen. Tuning-Tipp: ARP benutzt einen Zwischenspeicher (Cache) um aufgelöste Adressen abzulegen. Das beschleunigt den Zugriff auf häufiger verwendete Rechner. Der Cache trägt zur Entlastung des Datenverkehrs in einem Netzwerk bei, weil er die Zahl der Rundsprüche (Broadcasting) verringert. Primär werden die Adressen im ARP-Cache dynamisch gespeichert, d.h. sie werden bei Nichtbenutzung schnell wieder gelöscht (da der Cache auch nur eine begrenzte Größe hat. Das Löschen passiert auf den meisten TCP/IP-Systemen