De-Mail

De-Mail soll den sicheren und vor allem rechtssicheren Austausch von elektronischen Dokumenten per Internet ermöglichen. Das einfachste Versenden z. B. von Verträgen, Bescheiden, Widersprüchen, Klagen, Rechnungen usw. per E-Mail ist vergleichsweise unzuverlässig, weil E-Mails manipuliert werden können und meist kein eindeutiger Beweis möglich ist, dass eine Nachricht versendet und/oder empfangen wurde. Durch zuverlässiges Verschlüsseln und die Abwicklung über zertifizierte Dienstleister lassen sich diese Anforderung erreichen. De-Mail basiert auf einer Initiative der Deutschen Bundesregierung, wird aber nicht von dieser selbst betrieben. Hierfür sind private Dienstleister zuständig, die für diese Aufgabe zertifiziert sind und in dieser Hinsicht hoheitlich tätig werden. Das De-Mail-Projekt läuft seit 2002 ungefähr, wurde aber  weltweit keine grosse Anwendung geschenkt. Aktuelle Dienstleister sind GMX, Mentana, Deutsche Telekom, T-Systems und WEB.de. Einige dieser Unternehmen bieten bereits eine Vorregistrierung an. Kernstück von De-Mail ist das Postfach für jeden Benutzer, das mit einem klassischen E-Mail-Postfach vergleichbar ist. Hier werden ankommende Dokumente eingeliefert

Blacklist [schwarze Liste, Sperrliste]

Eine Blacklist ist eine Liste von Objekten, denen der Zugriff verweigert bzw. von denen keine Informationen angenommen werden. Sie werden z.B. im Bereich der E-Mail-Übermittlung und hier insbesondere im Zusammenhang mit Spam verwendet. Wird ein bestimmter Mailserver als regelmässiger Spam-Versender identifiziert, so wird seine IP-Adresse auf die schwarze Liste gesetzt.
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Blind Carbon Copy

Blind Carbon Copy, die; Subst. (blind carbon copy)  Abkürzung für »blind carbon copy«, zu Deutsch »Blindkopie«. Ein Leistungsmerkmal eines E-Mail-Programms, das es dem Benutzer erlaubt, eine Kopie einer E-Mail an einen Empfänger zu senden, ohne dass die anderen Empfänger dieser E-Mail darüber Kenntnis erhalten. Im Allgemeinen wird der Empfänger der »Blindkopie« in ein mit »bcc:« beschriftetes Feld im Mailkopf eingetragen. Auch bekannt unter »blind courtesy copy«, doch der meist genutzte Begriff ist »blind carbon copy« Siehe auch: E-Mail Kopf Auch genannt: Blind Carbon Copy Vergleiche auch mit Begriffserklärung: Bcc (Blind Carbon Copy)

Bcc (Blind Carbon Copy)

Bcc (engl. Abkürzung für Blinde Kohlekopie) ist die Bezeichnung für eine E-Mail-Kopie, bei der Hauptempfänger nicht sieht, dass und an wen eine zusätzliche Kopie der Mail verschickt wurde. Mit einem E-Mail-Programm ist es möglich, mithilfe der Cc-Funktion (Carbon Copy) eine zusätzliche Kopie der Mail an einen weiteren Adressaten zu schicken. Der Hauptempfänger im Von-Feld kann jedoch bei Erhalt der Mail in deren Kopf (Header) sehen, an wen diese zusätzliche Mail versendet wurde. Möchte man diese Kopie jedoch möglichst unauffällig verschicken, sodass der Hauptempfänger nicht weiß, dass eine zusätzliche Kopie versendet wurde, kommt die Bcc-Funktion zum Einsatz. Hier angegebene Adressaten werden im Mailheader des Hauptempfängers nicht aufgeführt. Doch Vorsicht: Es gilt nicht unbedingt der Umkehrschluss. Denn der Bcc-Empfänger kann bei den meisten Mailprogrammen sehr wohl in seinem Mailheader sehen, an wen die eigentliche Mail als Hauptempfänger gegangen ist. Man könnte also in der Analogie bleiben und sagen, die Bcc-Funktion sei nur