Wie in jedem Zahlensystem werden auch im Dezimalsystem die Zahlen durch Aneinanderreihung von Ziffern dargestellt. Jede Ziffer hat dabei einen Positionswert und einen Stellenwert, die miteinander multipliziert werden. Der Stellenwert wird zusätzlich als Potenz zur verwendeten Zahlenbasis gesetzt, die beim Dezimalsystem 10 ist. Die Summer der einzelnen Produkte ergibt die Zahl. Bei dem in unserem Alltag geläufigen Dezimalsystem mit seinen Ziffern 0 bis 9 sieht das beispielsweise so aus: Die Dezimalzahl 1.245 ermittelt sich aus folgender Kombination von Positions- und Stellenwerten zur Basis 10: 1 * 10³ + 2 * 10² + 4 * 10¹ + 5 * 10° = 1.000 + 200 + 40 + 5 Siehe weitere Erklärungen dazu unter den Begriffen: Hexadezimalzahl, Dualzahl, Bit und Byte binär
Kategorie: Datenformate
Datenrate/Bitrate (CBR, VBR)
Der Begriff Datenrate – englisch auch Bitrate – könnte (in Analogie zu Datendurchsatz/-Transferrate) zur Geschwindigkeitsangabe von datenübertragenden Systemen aller Art (Netzwerk, Bus, Kabel etc.) verwendet werden. In der Praxis ist sein Gebrauch aber etwas „verschoben“: Unter Datenrate/Bitrate versteht man nämlich i. d. R. ein Mass für die Intensität der Kompression, mit der bestimmte Audioformate und Videoformate (digitale) in ihrem Datenvolumen verkleinert werden. Gängige Masseinheiten sind MBit/s und KBit/s. Die Datenrate ist „das“ Mass für die Klang- bzw. Bildqualität, die eine komprimierte Datei hat. Je grösser die Datenrate, desto geringer ist die verlustbehaftete Kompression (vgl. auch Kompression) und desto höher ist die Qualität der erzeugten Datei. Eine MP3-Audiodatei mit 160 KBit/s klingt beispielsweise deutlich besser als eine mit 64 KBit/s. Dass man diese Masseinheit als „Qualitätsfaktor“ für Audio-/Videokompressionen verwendet, hat zusätzlich den Vorteil, dass man daraus sofort ersehen kann, welche Geschwindigkeit ein System (Datenträger, Netwerk etc.) zur Verfügung stellen muss, damit
Datenformat [data format]
Datenformat ist ein Begriff aus der Datenverarbeitung, der festlegt, wie Daten strukturiert und dargestellt werden und wie sie bei ihrer Verarbeitung zu interpretieren sind. Im engeren Sinn benennt/beschreibt das Datenformat das Format einzelner Datenfelder, zum Beispiel im Quelltext eines Computerprogramms. Es wird bei der Deklaration gemäß der Syntax der jeweiligen Programmiersprache festgelegt. In diesem Sinn steht „Datenformat“ dem Begriff Datentyp sehr nahe, ergänzt ihn oder wird synonym benutzt
Auf höherem Level sind Datenformate für einen bestimmten Gegenstandsbereich[1] gültige Festlegungen, die die Struktur/Zusammensetzung/Folge von Daten (zum Beispiel eines Datenbestands) beschreiben. Sie werden anwendungsspezifisch, oft auch überbetrieblich oder auch international geltend festgelegt; siehe Beispiele. In diesem Sinn wird „Datenformat“ synonym für „Dateiformat“ verwendet.
Datendurchsatz/-Transferrate (bps, cps)
Der „Datendurchsatz“ bezieht sich im Gegensatz zur Datentransferrate (oft auch Bruttodatentransferrate genannt) auf die effektive übertragungsrate der Nutzdaten und wird demzufolge manchmal auch als Nettodatentransferrate bezeichnet.
Während bei der Datentransferrate alle Bits, die pro Zeiteinheit eine Leitung passieren, berücksichtigt werden, finden beim Datendurchsatz redundante Informationen, die z.B. zur Abgrenzung der Datenblöcke (siehe Datenblock) oder als Prüfsumme (siehe CRC) enthalten sind, keine Berücksichtigung (vgl dazu auch übertragungsprotokoll). Der Datendurchsatz wird in der Regel in cps (kurz für „character per second“, „Zeichen pro Sekunde“) angegeben.
Daten [data]
… sind in Zeichen oder Zeichenkombinationen verschlüsselte Informationen zum Zweck der Speicherung oder Weiterverarbeitung auf elektronischen Datenverarbeitungsanlagen
Um weiter zu lesen, klicke bitte auf den Begriff/Titel.
Dateierweiterung [extension]
Die Dateinamenserweiterung (englisch Bezeichnung als filename oder extension), auch als Dateinamenerweiterung, Dateierweiterung, Dateiendung oder Dateisuffix bezeichnet, ist der letzte Teil eines Dateinamens und wird gewöhnlich mit einem Punkt abgetrennt (wobei der Punkt selbst nicht als Teil der Erweiterung angesehen wird). Die Dateiendung wird oft eingesetzt, um das Format einer Datei erkennbar zu machen, um sie so beispielsweise gleich mit einem passenden Anwendungsprogramm öffnen zu können. Sie wird teils in gleicher Weise auf Verzeichnisse angewandt.
Beispiel: dateiname.txt kennzeichnet eine einfache Textdatei.
Da Dateiendungen nicht normiert sind, kann es passieren, dass eine Dateinamenserweiterung für verschiedene Dateitypen verwendet wird.
Durch einfaches Umbenennen einer Datei kann man die Dateiendung ändern. So kann eine Textdatei dateiname.txt in dateiname.zip umbenannt werden. Versucht man nun dateiname.zip zu öffnen, gehen manche Betriebssysteme davon aus, dass es sich hierbei um ein ZIP-Archiv handelt, scheitern aber beim Versuch dieses zu öffnen, da das Dateiformat an sich nicht verändert wurde. Um den Benutzer am versehentlichen Ändern der Dateiendung zu hindern, blenden einige Betriebssysteme gängige Dateiendungen per Voreinstellung aus.