Dienste [services]

Windows-Dienste: Grundlagen und Verwaltung Der Begriff Dienste (Services) wird von Microsoft für bestimmte steuerbare Prozesse in Windows verwendet. Dienste ermöglichen es, Softwarefunktionen und Gerätetreiber als eigenständige Einheiten zusammenzufassen, um sie effizient zu verwalten. Dies erleichtert unter anderem die Steuerung von Hintergrundprozessen, die mit Hardwareprofilen verknüpft werden können, sodass sie abhängig von der Systemkonfiguration beim Start des Rechners geladen werden. Die wichtigste Eigenschaft von Windows-Diensten besteht darin, dass sie unabhängig von der Anmeldung eines Benutzers ausgeführt werden können. Dadurch ist es möglich, systemkritische Funktionen im Hintergrund bereitzustellen, ohne dass eine interaktive Benutzeranmeldung erforderlich ist. Dies wird insbesondere für serverseitige Anwendungen, Sicherheitslösungen oder Netzwerkdienste genutzt. Konfiguration und Verwaltung Die Konfigurationseinstellungen für Dienste werden in der Windows-Registry gespeichert. Zur Verwaltung von Diensten stellt Windows mehrere Werkzeuge bereit: Dienste-Manager (Service Control Manager, SCM)Der SCM ist über die Computerverwaltung zugänglich oder kann direkt über den Befehl services.msc im Dialogfeld Ausführen (Win + R) aufgerufen werden.

Desktop-Suchprogramme/ -Suche [desktop search]

Der Windows-Indexdienst ist ein in Windows seit Windows Version 2000 und Windows XP enthaltener – üblicherweise im Hintergrund – ausgeführter Dienst, welcher dazu gedacht ist, die Festplatteninhalte zu indizieren. Mithilfe dieses Dienstes können Suchanfragen innerhalb von wenigen Sekunden ausgeführt werden; nicht nur eine Suche nach Dateinamen, sondern auch in den Dateiinhalten (Volltextsuche). Der Indexdienst berücksichtigt bei der Volltextsuche erst einmal nur Standardformate, wie beispielsweise *.txt, sowie einige Microsoft-Formate, wie *.doc und *.xls. Über sogenannte iFilter kann der Indexdienst aber auch eine Volltextsuche in anderen Dateiformaten, wie z. B. Adobe PDF, RTF, OpenDocument (OASIS OpenDocument Dateiformat), JFIF (Metadaten), XML oder MP3 (ID3-Tags) durchführen.

Im Web finden sich Anleitungen, wie der als ressourcenhungrig geltenden Indexdienst abgeschaltet werden kann. Bemerkenswerterweise erfreuen sich die seit 2004 erschienenen Desktopsuchprogramme, wie beispielsweise Google Desktop, Lookeen oder Copernic Desktop Search, großer Beliebtheit, obwohl diese im Kern eine zum Indexdienst ähnliche Funktionalität bieten.