Der „erweiterte programmierbare Interrupt-Controller“ moderner Mainboards ermöglicht (bei gleichzeitiger Nutzung eines passenden Betriebssystems) die Verwendung von mehr als den klassischen 16 Interrupts, die die früher üblichen PICs (Programmable Interrupt Controller) zur Verfügung stellte. Durch die Verwendung des APIC-Betriebsmodus wird das Risiko von Interrupt-Konflikten verringert bzw. ganz abgeschafft. In Kombination mit dem – trotz Namensähnlichkeit nicht zu verwechselnden – Power-Management-Standard ACPI muss man sich auf modernen PCs nicht mehr um die frühere kritische Verteilung begrenzter Interrupts kümmern. Die Nutzung von APIC und ACPI setzt aber ein passendes Betriebssystem voraus (etwa Windows 7 Vista oder moderne Linus Distributionen). Der APIC-Modus oder seine moderne Variante APIC 2.0 muss auf manche PCs im BIOS eingeschaltet werden, was sich meistens empfiehlt (außer wenn man alte Betriebssysteme nutzen will). Vgl. auch Power Management.