Dateisystem [file system]

Das „Dateisystem“ ist dafür zuständig, dass jedes Programm auf jede Datei auf der Festplatte, Diskette, CD-ROM usw. zugreifen kann.
Das Dateisystem speichert zu jeder Datei die Attribute, in welcher z. B. die Uhrzeit und das Datum gespeichert wird, bei welcher die Datei zuletzt verändert wurde sowie die Dateigrösse.

Bei Windows werden weitere Angaben gespeichert wie z. B. das Erstellungsdatum und der letzte Zugriff auf die gespeicherte Datei. Diese Angaben können unter Eigenschaften im Windows Explorer eingesehen werden.
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Datei [file]

Als Datei (englisch Bezeichnet als File) wird eine logisch zusammengehörige Einheit von Daten verstanden, wie zum Beispiel ein Text. Ein Text besteht aus vielen verschiedenen Zeichen, die alle hintereinander gespeichert werden müssen, damit sie einen Sinn ergeben.

Das Programm speichert die Daten einfach in eine Datei, der Rest wird vom Betriebssystem übernommen. Auch das Programm selbst ist auf dem Rechner in einer oder mehreren Dateien gespeichert. Das Dateisystem (z.B. FAT, NTFS) nimmt einen Eintrag auf, der die Stelle der Daten auf der Festplatte kennzeichnet.

Unter den verschiedenen Betriebssystemen werden unterschiedlich viele Daten zusätzlich zur Datei gespeichert. Beispiele wären: Erstellungsdatum, Datum der letzten Änderung, Autor, Copyright, Zugriffsrechte, und vieles mehr.

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Cursor [Schreibmarke; Mauspfeil]

Der Cursor, Blinker. Zeiger am Bildschirm eines Computers, der die momentane Eingabeposition anzeigt. Der Cursor kann als Rechteck (blinkend oder konstant leuchtend), als Unterstrich oder Mauszeiger dargestellt sein.
Dieser Cursor kann an eine beliebige Stelle des Bildschirm verschoben und bewegt werden: durch Steuerzeichen, druck auf die entsprechenden Pfeiltasten auf der Tastatur oder durch die Maus selber.

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Computerverwaltung [computer management]

Die Microsoft Management Console (MMC) ist eine grafische Benutzeroberfläche zur Verwaltung von Computern unter Microsoft Windows. Die MMC selbst führt keine Verwaltungsaufgaben aus, sondern fasst Verwaltungsprogramme zusammen. Ein solches Programm für die MMC wird Snap-In genannt und trägt die Dateinamenserweiterung msc.

Mit der MMC werden die meisten Werkzeuge ausgeführt, die der Benutzer unterhalb des Systemsteuerungseintrags „Verwaltung“ findet, darunter die Computerverwaltung mit dem Gerätemanager und der Datenträgerverwaltung sowie die Dienststeuerung. Die Hauptansicht der Management Console zeigt links einen Baum, in dem das gewünschte Snap-in ausgewählt wird. Rechts erscheinen dann die zugehörigen Optionen.

Snap-Ins können direkt über das Startmenü, die Kommandozeile, PowerShell oder den Dialog „Ausführen“ gestartet werden, wodurch die MMC mit dem entsprechenden Modul ausgeführt wird. Teilweise sind diese jedoch nur in Verbindung mit einem Windows-Server funktionell beziehungsweise nur auf einem solchen verfügbar. Bei vielen Snap-Ins ist sowohl möglich, einen lokalen Computer, als auch einen entfernten Computer zu verwalten.
Ferner ist es möglich, über die MMC selbst, beziehungsweise über deren SDK, oder die Win32-API, benutzerdefinierte Ansichten und Konsolen zu erstellen oder zu entwickeln.
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Booten [Starten, Laden]

Unter Booten versteht man den Startablauf eines PCs, in dessen Folge erst das BIOS des Mainboards und dann das Betriebssystem geladen werden. Booten – tatsächlich abgeleitet von der amerikanischen Bezeichnung „boots“ für Stiefel – kann man wörtlich etwa mit „Losstiefeln“ übersetzen. Alternativ verwendet man auch das deutsche Wort Hochfahren. Die erste Softwarekomponente des Betriebssystems, die nach dem BIOS beim Booten abgearbeitet wird, ist der sogenannte Urlader im MBR (Master Boot Record), üblicherweise eine Art Boot-Manager. Wenn der Bootvorgang fehlschlägt, weil z.B. eine Hardwarekomponente defekt oder kein bootfähiges Medium vorhanden ist, gibt das BIOS als Folge eines Selbsttestes (POST) eine Fehlermeldung in Form von Pieptönen oder visuellen Warnhinweisen aus. Weitere Informationen unter BIOS und Boot-sektor.

Betriebssystem [operating system]

Betriebssystem, das; Subst. (operating system) Ein Betriebssystem (engl. Abkürzung: OS) ebenfalls in deutschem Sprachgebrauch als (deutsche Abkürzung: BS) bekannt ist diejenige Software eines Computers, die das Arbeiten durch die Definition von logischen Geräten, Datenstrukturen (Dateien) und Programmen erst ermöglicht, steuert, kontrolliert und überwacht.   Das Betriebssystem muss demzufolge immer vorhanden sein, damit die Hardware für bzw. von Anwendungsprogrammen überhaupt genutzt werden kann. Beispiele für Betriebssysteme von Herstellern sind Windows, Linux, oder Apple Macintosh. In diesem Sinne die Software, die die Belegung und die Verwendung von Hardwareressourcen, z. B. Arbeitsspeicher, Prozessorzeit, Datenträgerplatz und Peripheriegeräten, steuert. Das Betriebssystem stellt das Fundament dar, auf dem die Anwendungen aufgebaut sind. Zu den bekanntesten Betriebssystemen gehören Mac OS X  des Apple Macintosh, OS/2, UNIX, Linux, Windows 95, Windows 98, Windows Me, Windows NT,  Windows 2000, Windows 7, Windows 10 und sicherlich noch weitere Versionen die kommen werden. Die wichtigsten Komponenten von typischen Betriebssystemen sind: Ressourcenverwaltung, Prozessverwaltung, Ein-/Ausgabesteuerung sowie Gerätesteuerung, Dateisystem, Auftrags-/Sitzungsverwaltung