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Computer-Grafik, die sich aus rechteckigen Pixeln aufbaut und daher selbst auch (normalerweise) rechteckig ist. Die Unterscheidung zu Vektorgrafiken wird auch im Übersichtartikel Grafik besprochen. Die wichtigsten Dateiformate von Bit-map-Grafiken sind unter Grafikformate beschrieben.
Die Dateigrösse von Bitmaps wird durch die Anzahl (nicht Auflösung) der vorhandenen Pixel, ihre Farbtiefe, das verwendete Grafikdateiformat bzw. die dort verwendete Kompression bestimmt. Die Auflösung eines Bitmaps bestimmt dagegen nur (!) die Grösse der Pixel in der Datei, woraus sich dann die resultierende Grösse des Ausgabeformats (im Druck) ergibt. Dieser Umstand wird gerade von Einsteigern oft durcheinandergebracht.
Im Bitmap-Modus (Bilddarstellung durch Punkte) arbeiten ausserdem so gut wie alle bilderfassenden und bildausgebenden Geräte (z.B. auch Monitore und Drucker). Auch unser biologisches Auge erfasste seine Umwelt mit einer Art Punktraster, dessen Eigenschaften und Auflösung durch die Anzahl an Sehzäpfchen und -Stäbchen in unserer Netzhaut bestimmt wird.
Zur Ausgabe (Druck, Monitordarstellung) von Bitmaps vgl. auch Halbtöne und Rasterungsverfahren. Die wichtigsten Grundlagen der Bearbeitung von Bitmaps sind unter Bildbearbeitung beschrieben.