Benchmark

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Benchmark, der; Subst. (benchmark) 
Zu Deutsch »Maßstab«. Ein Test, der zur Messung der Leistungsfähigkeit von Hardware und Software verwendet wird. Bei Hardwarebenchmarks kommen Programme zum Einsatz, die die Fähigkeiten von bestimmten Hardwarekomponenten feststellen – z. B. die Geschwindigkeit, mit der ein Prozessor Befehle ausführt oder Gleitkommazahlen verarbeitet. Softwarebenchmarks ermitteln die Effektivität, Genauigkeit und Geschwindigkeit bei der Durchführung bestimmter Aufgaben, z. B. der Neuberechnung von Daten in einem Tabellenblatt. Beim Test werden immer dieselben Daten verarbeitet, so dass durch einen Vergleich der Ergebnisse Rückschlüsse darauf gezogen werden können, wie hoch die Leistungsfähigkeit eines Programms auf einem bestimmten Gebiet ist. Die Entwicklung von aussagekräftigen, objektiven Benchmarks ist sehr schwierig, da verschiedene Hardware-/Softwarekombinationen unter wechselnden Bedingungen stark divergierende Leistungswerte hervorrufen können. Nachdem ein Benchmarkverfahren zum Standard geworden ist, kommt es häufig vor, dass die Herstellerfirma ein Produkt so modifiziert, dass es im Benchmark besser als die Konkurrenz abschneidet, wobei jedoch die praxisrelevante Leistungsfähigkeit dabei nicht unbedingt erhöht wird. Mit den besseren Benchmarkergebnissen wirbt aber die Herstellerfirma, um die Verkäufe anzukurbeln.

Siehe auch:
Benchmarktest
Dhrystone
Sieb des Eratosthenes

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