Apple Mac(intosh)-Rechner

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Die amerikanische Computerfirma Apple ist einer der Pioniere bei der Entwicklung des PCs. Das 1976 von Steve Jobs und Steven Wozniak in einer Garage gegründete Unternehmen hatte neben den legendären Apple I und Apple II mit Lisa auch den ersten PC mit grafischer Benutzeroberfläche auf den Markt gebracht. Seit 1984 produziert Apple Rechner unter der Zusatzbezeichnung Macintosh, bald nur noch Mac abgekürzt – und je nach Modell in vielen Namensvariationen verwendet (z.B. Power Mac, PowerBook, iMac etc.). Das entscheidende Merkmal ist das grafische Betriebssystem Mac OS (www.apple.com/de/macosx). Dieses bot schon vor der Einführung von Windows typische Merkmale moderner grafische Benutzeroberfläche wie Maussteuerung, Menübedienung und Drag & Drop – so wie das Mac-Dateisystem HFS (Hierarchical File System) vor Windows mit langen Dateinamen umgehen könnte.

2001 entwickelte Apple sein Betriebssystem mit v10 grundlegend neu, und zwar auf Basis eines UNIX-Kerns, wodurch sich im „Unterbau“ mehr Ähnlichkeiten zu Linux als zu Windows ergeben. Wesentlicher Hintergrund dafür dürfte gewesen sein, dass das alte Mac OS (bis v9) kein echtes Multitasking unterstützte. Dieses noch immer aktuelle Betriebssystem wurde Mac OS X getauft und wird regelmäßig mittels Updates aktualisiert.

Freeware-Tipp: Mac OS X hat gegenüber Windows viele Merkmale, durch die es bei Bedienung und Funktionalität hervorsticht. Viele Anwender schwören auf die „Mac Usability“. Ein auffallender Unterschied ist die Objectbar, die Taskleiste und Startmenü von Windows ersetzt. Dank des kostenlosen [Programms ObjectDock  (www.stardock.doc.com/products/objectdock kann man diese Funktion zu einem gewissen

Bei den Prozessoren setzte Apple von 1994 bis 2006 auf die PowerPC-Reihe von IBM. Entsprechende Modelle wurden Power Macs genannt – je nach Generation des Prozessors mit dem Zusatz G3, G4, G5 etc. Seit Herbst 2003 gibt es Macs mit 64-Bit-CPU. Anfang 2006 wechselte Apple schrittweise zu den Prozessoren von Intel (Core und Core-2-CPUs). Dank eines BootCamp genannte Programms (www.apple.com/de/search – suche dann nach Bootcamp) kann man auf Macs außerdem (parallel zu Mac Os X, umschaltbar per Boot-Manager) Windows installieren. Die großen Mac Pros werden auch mit Intel-Prozessoren ausgeliefert, jedoch mit der Server-CPU Xeon. Das Alleinstellungsmerkmal des Mac ist daher weniger die Hardware als das Betriebssystem. Nach wie vor dürfte der Erfolg von Apple aber etwas mit dem Geschick der Firma zu tun haben, sich einen elitären Nimbus zu geben, der besonders durch erfolgreiche Zusatzprodukte wie den iPod/iTunes, das iPhone oder das iPad genährt wird.

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