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ActiveX ist eine 1996 eingeführte Technologie von Microsoft, um HTML- bzw. Webseiten im Internet um interaktive Funktionen und eingebettete Dokumente zu erweitern. Damit lassen sich sogenannte ActiveX-Controls (Steuerelemente) und ActiveX-Documents (Texte, Tabellen, Videos etc.) in Webseiten einbetten – bis hin zu Bearbeitung von Dokumenten (insbesondere von Microsoft Office direkt im Browserfenster. ActiveX wird allerdings nur vom Internet Explorer richtig unterstützt, die Webbrowser anderer Hersteller tun das von Haus aus nicht. Für andere Browser gibt es Plug-ins, die den Internet Explorer und damit auch ActiveX einbinden.
Praxis-Tipp: in den Optionen des Internet Explorer findet man unter Sicherheit/Stufe anpassen die Sicherheitszone Internet. Dort hat man die Möglichkeit, ActiveX zu steuern bzw. ganz zu deaktivieren. Durch Nutzung der Einstellungen für die Sicherheitszone Vertrauenswürdige Sites kann man einzelne Webseiten von dieser Blockade ausnehmen.
Wer noch weitergehen möchte, sollte mit einem Browser ohne ActiveX surfen (vgl. Angaben bei Webbrowser zur Alternativen) oder im Internet Explorer sämtliche ActiveX-Unterstützung ausschalten. Am besten ist, man tut dies global für die Sicherheitszone Internet und gibt dann einzelne Vertrauenswürdige Sites an, auf denen ActiveX doch ausgeführt werden darf. Alternativ oder ergänzend können auch manche Firewalls ActiveX-Controls beim Surfen blockieren. Bei der Konfiguration des Internet Explorer ist zu beachten, dass Microsoft verwirrenderweise den ähnlich wie ActiveX klingenden Begriff Active Scripting zudem für die Summe aller aktiven, scriptbasierten Unterstützung im Internet Explorer verwendet (von JavaScript bis VBScript). Die Einstellung für ActiveX-Steuerelemente sind aber getrennt davon konfigurierbar.